Willkommen bei der Sportopaedie Heidelberg Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

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„Wenn Schulterschmerzen unerträglich werden“ Vortrag vom 26. November im Gesundheitsforum der Klinik St. Elisabeth

Zunächst wurde der komplexe anatomische Aufbau des Schultergelenkes dargelegt mit mehreren Einzelgelenken zwischen Schulterblatt, Oberarmkopf und Schlüsselbein mit sehr hoher Beweglichkeit des Gelenkes durch die mobil am Körper verankerten knöchernen Anteile, die nur muskulär geführt sind.

Schmerzursachen sind vielfältig mit unterschiedlichem Schmerzcharakter. Es wurden die 6 gängigen und häufigsten Schmerzursachen bzw. Krankheitsbilder erläutert. Dazu zählten Erkrankungen der Rotatorenmanschette, des Schultereckgelenkes, die Kalkschulter, die idiopathische Schultersteife, das Impingementsyndrom sowie funktionelle Schulterbeschwerden aufgrund von Fehlhaltung und Fehlbelastungen.

Die diagnostischen Möglichkeiten bzgl. des Schultergelenkes waren zunächst die klinische Untersuchung und Befragung durch den Arzt, ergänzende Diagnostik mit Röntgen, Kernspin, Ultraschall, ggf. Laboruntersuchungen.

An Therapieformen stehen konservative sowie operative Maßnahmen zur Verfügung. In der Regel sollte zunächst mit nichtoperativen Verfahren die Behandlung begonnen werden. Dies können Medikamente, Injektionen, aber auch physiotherapeutische und manualtherapeutische Verfahren sein. Operativ steht uns die Arthroskopie (Gelenkspiegelung) und die offenen Operationsmethoden zur Verfügung.

Je nach Krankheitsverlauf sind Heilungszeiträume zwischen 4 und 12 Wochen üblich. Operationen können sowohl ambulant als auch kurzstationär durchgeführt werden. Diese Operationen werden regelmäßig in der Klinik St. Elisabeth von den dort operativ tätigen ärztlichen Kollegen durchgeführt.