Willkommen bei der SPORTOPAEDIE Heidelberg Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

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Das RadPath-System

Mit Crowd-Knowledge schneller zur richtigen Therapie – Dr. Michael Köcher über das RadPath-System

In der SPORTOPAEDIE Heidelberg setzen wir nicht nur auf eine moderne technische Ausstattung und die innovativsten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, sondern auch den Austausch mit anderen Experten.

Eine besonders effektive Möglichkeit der interaktiven Diagnostik in der Muskuloskelettalen Radiologie stellt das RadPath-System dar.

Dr. Michael Köcher steht bereits seit 2018 darüber im engen Kontakt mit anderen Fachärzten für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin. Worum es sich dabei handelt und welchen Vorteil das für unsere Patienten hat, verraten wir Ihnen in unserem heutigen News-Beitrag.

 

Was ist das RadPath-System?

Das RadPath-Forum ist eine digitale Plattform von der Deutschen Gesellschaft für Muskuloskelettale Radiologie (DGMSR) zum Austausch von Bildern und Informationen zwischen MSK-Radiologen. Ziel ist es, Fälle aus der täglichen Praxis gemeinsam zu erörtern.

 

Wie funktioniert das RadPath-Forum?

Die Mitglieder präsentieren besonders interessante, lehrreiche oder unklare Skelettbefunde. Gemeinsam werden Diagnosen, Differentialdiagnosen und Anregungen für weiterführende Untersuchungen sowie Therapiemöglichkeiten diskutiert.

 

Vorteile für unsere Patienten

Da zahlreiche Experten an der Diagnosestellung mitwirken, fließen jahrzehntelange unterschiedlichste Erfahrungen in diese ein, wodurch eindeutige Diagnosen schneller gestellt und auf Kontrolluntersuchungen verzichtet werden kann, was die zeitige Einleitung einer spezifischen Therapie zur Folge hat. Hinzukommt die massive Kompetenz, die die Fachärzte durch die Beurteilung und Diskussion hunderter Fälle erhalten. Dr. Köcher sagt dazu in einer aktuellen Publikation der DGMSR: „Für mich ist die Teilnahme immer zielführend gewesen, ob ich nun selber Fallbeispiele gepostet oder zu Fällen anderer Kollegen Stellung genommen habe. Dadurch hat sich das Spektrum meiner Differenzialdiagnosen deutlich erweitert und mir zusätzliche Sicherheit in der täglichen Diagnostik vermittelt.“

 

(Quelle: DGMSR)

Fit durch den Lockdown und die Zeit danach – Dr. Maibaum & Dr. Beks im RNZ-Interview

Die aktuelle Situation hindert viele Menschen an der Ausübung ihrer sportlichen Aktivitäten. Zwar dürfen Amateursportler im Moment in Kleingruppen trainieren, aufgrund steigender Fallzahlen könnte der Sport-Lockdown jedoch bald wiederkehren. Währenddessen sind Ball- und Ski-Sport zum größten Teil unmöglich zu realisieren und mit den Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus in Einklang zu bringen.

Im RNZ-Interview erläutern Dr. Stephan Maibaum und Dr. Pieter Beks, Mannschaftsärzte der Rhein-Neckar Löwen und des SV Sandhausen, wie Sportler – ob Freizeit-, Amateur- oder Profisport – sich fit halten und auf die Zeit nach der Pandemie vorbereiten können.

Ein individuelles Ausdauertraining ist auch unter den aktuellen Auflagen zur Kontaktvermeidung möglich, reicht jedoch nicht aus. Für eine gute Vorbereitung auf die nächste Saison ist ein funktionelles Training ebenso essenziell. Wichtig ist dabei, nicht von null auf hundert zu starten, sondern die Intensität langsam zu steigern, um Verletzungen vorzubeugen.

Mobilisation, Kräftigung und Tiefensensibilisierung sind die drei Säulen der Prävention. Die Prävention, also die Vorbeugung von Verletzungen und Erkrankungen, wird immer wichtiger. Durch ein gutes Aufwärmprogramm vor dem Training, wie bspw. das 11+ der FIFA, können typische (Fußball-)Verletzungen vermieden werden. Eine gute Aufwärmung sollte vor jedem Training durchgeführt werden und ausreichend Zeit in Anspruch nehmen. „Dies ist jedoch nicht immer der Fall“, berichtet Dr. Maibaum. „Viele bereiten sich oft nur halbherzig vor oder man sieht Pseudo-Übungen.“

Um Verletzungen vorzubeugen, ist außerdem eine ganzheitliche Betrachtung des Athleten seitens der Ärzte wichtig. Hat jemand bspw. X-Beine, besteht ein höheres Risiko, einen Kreuzbandriss zu erleiden. In diesen Fällen – oder auch um die Knie-Funktion nach einer Verletzung bzw. OP wiederherzustellen – kann das Rehabilitationsprogramm Stop-X helfen, welches eine große Auswahl geeigneter neuromuskulärer Übungen enthält.

Des Weiteren müssen Mediziner stets auf dem neuesten Stand der Entwicklungen sein. Durch den Lockdown kommt es zum Beispiel häufiger zum Läuferknie, auf welches wir bereits in einem News-Beitrag sowie unserem Artikel rund um das Thema Knie näher eingegangen sind. Die damit einhergehenden Schmerzen an der Knie-Außenseite können durch unterschiedliche Ursachen auftreten. Dazu zählen bspw. zu starke Belastung, Fehlstellungen, das Schuhwerk und der Laufstil. „Wir müssen uns also fragen“, sagt Dr. Maibaum dazu: „Liegt ein strukturelles oder ein funktionelles Problem vor? Gibt es also Schäden oder eine Störung, die ein Gelenk dazu verleitet, Probleme zu machen?“ Nur so kann die auslösende Ursache gefunden und behoben werden.

Beim Joggen könnte dies bedeuten, die Schrittlänge zu verkürzen. „Kürzere und schnellere Schritte sind besser, damit das Becken nicht abkippt“, erklärt Dr. Maibaum. Dr. Beks rät: „Physiotherapeuten sind der richtige Ansprechpartner, mit ihnen kann man Übungsprogramme ausarbeiten.“

Eine zentrale Rolle bei der Prävention von Sportverletzungen spielen die Rumpf- und Rückenmuskulatur. Diese sind aufgrund ihrer Rolle als Kraftüberträger von entscheidender Bedeutung für die Kernstabilität. Besonders die Rückenmuskulatur baut jedoch schnell ab, vor allem, wenn man in gebeugter Haltung im Homeoffice arbeitet.

Gerade für Menschen mit Beschwerden ist Heidelberg 8 , ein einfaches und effektives Programm aus acht Übungen in acht Minuten zur Stärkung von Hüfte und Rücken, empfehlenswert.

 

(Quelle: RNZ – Artikel “Sport im Lockdown“)

Weniger OPs, mehr Prävention – wie Patienten vom Spitzensport profitieren

Heidelberg ist eine Hochburg der Sportmedizin. Die daraus resultierenden Vorteile werden all unseren Patienten zuteil. In einem Interview mit dem Olympia-Magazin beantworten Dr. Pieter Beks und Dr. Stephan Maibaum aktuelle Fragen zur Behandlung und Prävention der häufigsten Verletzungen sowie zu neuen Entwicklungen in Spitzensport und Medizin. Dabei kristallisiert sich bezüglich der operativen Therapie vor allem eines heraus: Weniger ist mehr. „Heute gibt es nur noch OPs bei massiver Instabilität oder Begleiterscheinungen am Knorpel“ erklärt Dr. Beks. Außenbandverletzungen waren bspw. bis in die 90er-Jahre die häufigste Ursache für eine OP, bis Studien ergaben, dass die konservative Therapie bessere Ergebnisse erzielt.

Auch beim Knie, dem Spitzenreiter für Verletzungen, gab es bemerkenswerte Fortschritte in der Technik. Während für eine Kreuzband-Operation früher große Schritte gemacht wurden, arbeiten wir heute mit der gewebeschonenden Schlüsselloch-Technologie. Daraus resultiert, dass Patienten schneller wieder mobilisiert und belastet werden können. Knorpelschäden können heutzutage mit einer Transplantation körpereigener Zellen behandelt werden. Forschungen zur schnelleren Heilung von Muskelverletzungen laufen bereits.

Von diesem stetigen medizinischen Fortschritt profitieren alle Patienten der SPORTOPAEDIE Heidelberg. Denn innovative Methoden aus dem Spitzensport der Rhein-Neckar-Region werden in unsere Routine-Versorgung aufgenommen. So können auch Nicht-Sportler ihren Nutzen aus modernsten Methoden und Geräten ziehen.

Entscheidend ist damals wie heute und auch in Zukunft die ganzheitliche Betrachtung des Patienten. Wir schauen uns nicht nur die Probleme an, sondern suchen vor allem nach der Ursache. Gerade bei Spitzensportlern spielen Faktoren wie die Ernährung und die Psyche eine zentrale Rolle. Ihre Gesundheit ist ihr Kapital. Lange Ausfallzeiten können sie sich nicht leisten. Die Haltung zu Operationen ist deshalb zunehmend kritischer geworden, die Prävention von Verletzungen und Erkrankungen wird immer wichtiger.

Im Interview gehen Dr. Beks und Dr. Maibaum auch auf die aktuelle Lage ein. Wegen des Lockdowns beschränken sich Ball- und Ski-Sportverletzungen derzeit auf ein absolutes Minimum. Dafür kommt vermehrt das Läuferknie vor, auf welches wir in unserem letzten News-Beitrag sowie unserem ausführlichen Artikel rund um das Kniegelenk näher eingegangen sind.

 

(Bildquelle: Qlympiamagazin 2021 / Preview)

Läuferknie auf der Überholspur

Die Corona-Pandemie hat unser Leben verändert, auch im sportlichen Bereich. Ballsportarten, Ski und andere beliebte Betätigungen sind unter den aktuellen Auflagen nicht durchführbar. Kein Wunder, dass sich der Laufsport steigender Popularität erfreut.

Durch einen ungünstigen Trainingsaufbau, falsches Schuhwerk und weitere Faktoren kann dabei jedoch das sogenannte Läuferknie – medizinisch: Tractus iliotibialis Syndrom – entstehen. Worum es sich dabei handelt und wie wir Ihnen helfen können, wenn auch Sie unter diesem weitverbreiteten Schmerzsyndrom leiden, haben wir in unserem Beitrag rund um das Kniegelenk zusammengetragen.

> Mehr zum Läuferknie erfahren 

Erneute Auszeichnung als TOP-MEDIZINER: FOCUS Siegel 2021

Seit über 20 Jahren veröffentlichen die beiden Magazine FOCUS und FOCUS GESUNDHEIT Ärztelisten von führenden Mediziner in ganz Deutschland. Diese Ärztelisten entstehen in umfangreicher Überprüfung mit dem unabhängigen Rechercheinstitut MINQ (Munich Inquire Media).

Seit 2013 sind Ärzte der SPORTOPAEDIE Heidelberg mit in der Ärzteliste der TOP-MEDIZINER aufgeführt – sowie auch dieses Jahr.

Dr. med. Stephan Maibaum, PD Dr. med. Nikolaus A. Streich und Prof. Dr. med. Desiderius Sabo erhielten erneut von FOCUS-GESUNDHEIT die Auszeichnung als TOP-MEDIZINER. Stolz präsentieren wir die drei neuen Siegel in den Kategorien: Fußchirurgie, Sport-Orthopädie und Knie: Meniskus/Kreuzband. Eine ganz besondere Ehre für uns!

Die Leidenschaft für die Orthopädie, das Vertrauen unserer Patientinnen und Patienten, sowie auch die Empfehlungen von Kolleginnen und Kollegen spornt uns Tag für Tag an. Gemeinsam als Team blicken wir voller Zuversicht auf eine starke und innovative Zukunft.

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