Arthrosetag 2013 am Samstag, 6. Juli 2013 um 10:00 Uhr

Arthrosen sind weit verbreitet. Der Verschleiß von Knie- oder Hüftgelenk ist meist die Folge von Unfällen, Sportverletzungen, Überbeanspruchungen im Beruf, rheumatischen oder angeborenen Erkrankungen. Andauernde Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen sind für junge und ältere Betroffene meist quälend. Am Samstag, 6. Juli 2013, widmen sich die Orthopäden des Heidelberger St. Josefskrankenhauses und der Sportopaedie Heidelberg diesem Thema und laden Patienten, Angehörige und Interessierte zu einem Arthrosetag ins St. Josefskrankenhaus in der Heidelberger Weststadt ein. Von 10 bis 12 Uhr werden die Sportopaedie-Spezialisten Prof. Dr. Desiderius Sabo, Dr. Markus Weber, Dr. Jürgen Huber sowie Dr. Lars Hübenthal konservative, gelenkerhaltende und gelenkersetzende Behandlungen bei Arthrosen an Knie- und Hüftgelenk vorstellen. Moderne chirurgische Therapiemethoden wie Schlittenprothese oder künstliches Knie- und Hüftgelenk werden in verständlicher Form erläutert. Außerdem wird der Chefarzt der Anästhesie am St. Josefskrankenhaus Dr. Markus Lüthgens erklären, wie eine schonende Narkose und die Schmerzausschaltung bei Gelenkoperationen funktionieren. Anschließend können persönliche Fragen an die Mediziner gerichtet werden. Der Eintritt zum Arthrosetag ist frei. Die Vorträge finden in der Luise von Marillac-Schule, Kaiserstraße 23, statt. (ckl)

Isaac Vorsah in der Sportopaedie

Isaac Vorsah, der jetzt für Red Bull Salzburg spielt, besuchte die Sportopaedie, um sich nach seinem neuerlichen Kreuzbandriss wertvolle Tipps für seine anstehende Rehabilitation einzuholen.

“Verletzungen des Kniegelenks” Vortrag am 2. Juli 2013 um 18:00 Uhr bei Rehamed Heidelberg

Der Vortrag wendet sich an Patienten und Interessierte und findet in den Räumlichkeiten der Rehamed Heidelberg statt. Diese befinden sich direkt am Heidelberger Hauptbahnhof in der Belfortstrasse 2. Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist keine nötig.

Kopfverletzungen im Sport – erkennen, behandeln und vorbeugen, Vortrag am 19. Juni um 19:00 Uhr

Trotz großer Hitze war der Vortrag von Dr. Eidenmüller ein großer Erfolg beim Fachpublikum! Ein voller Saal nahm regen Anteil an der anschließenden Diskussion.

Leichte traumatische Kopfverletzungen im Sport

Vortrag für Trainer, Mediziner, Physiotherapeuten, Sportlehrer und Betreuer von Sportlern

“Wenn es Nacht wird, ist es am schlimmsten: Ein Schädel-Hirn-Trauma hat Stefan Ustorf verändert – körperlich, aber auch seelisch.” (Tagesspiegel online vom 7.3.2013)

“Bei 68 von 85 toten US-Footballspielern wurden Hirnschäden festgestellt.” (WAZ online vom 27.12.2012)

Nicht erst seit dem spektakulären Rücktritt des Eishockey-Stars Stefan Ustorf ist klar: Viele Sportler kämpfen mit den schweren Folgen von Kopfverletzungen, weil Gehirnerschütterungen und Traumata lange Zeit nicht ernst genommen wurden. Ein bißchen Kopfweh – eine Schmerztablette einwerfen und alles ist wieder im Lot? Leider falsch. Kopfverletzungen im Sport werden häufig unterschätzt und nicht oder falsch behandelt. Die Folge sind nicht selten langfristige, schwerwiegende körperliche Beeinträchtigungen, oft auch psychische Probleme und geistige Funktionsstörungen.
In den USA hat man als erstes auf diese medizinische Erkenntnis reagiert – nicht zuletzt, nachdem die ehemaligen Footballprofis Junior Seau und Dave Duerson in Folge ihrer Kopfverletzungen unter Persönlichkeitsstörungen litten und sich das Leben nahmen. Die NFL und die anderern großen amerikanischen Profiligen verpflichten bereits seit Jahren Spieler zu neuropsychologischen Tests. Dies hat viel dazu beigetragen, dass die Zahl der Kopfverletzungen gesunken ist.
In Deutschland ist das Zentrum für Klinische Neuropsychologie in Würzburg, zu dem Dr. Eidenmüller zählt, Vorreiter auf diesem Gebiet.

12.6.2013 Handball Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft 2014

Dr. Stephan Maibaum betreut die Deutsche Handball-Nationalmannschaft während der Qualifikationsspiele in Montenegro für die Europameisterschaft 2014. Wir wünschen der Mannschaft viel Erfolg!

Ausstellung Ute Sparro

Seit dem 6. Mai 2013 sind in den Räumen der Sportopaedie die Bilder der Heidelberger Künstlerin Ute Sparro zu sehen.

Handball – Nationalspieler aus Kuwait operiert

Der Verteidiger der Handball – Nationalmannschaft von Kuwait wurde in der Sportopaedie erfolgreich an beiden Knien operiert. Er ist in der Zwischenzeit völlig genesen nach Kuwait zurückgekehrt. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!

Alshammari Faizal Seewan, Spieler der Handball-Nationalmannschaft von Kuwait erfolgreich operiert

Am 26. März 2013 wurde der Spieler der Handball-Nationalmannschaft von Kuwait, Alshammari Faizal Seewan in der Sportopaedie erfolgreich am linken Knie operiert. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung!

“Men´s Health” 4 / 2013 Interview mit Prof. Dr. med. Desiderius Sabo über Gelenkprobleme

Arthritis:
“Die Krankheit entsteht oft aus einer bakteriellen Entzündung oder auch aus einer rheumatischen Erkrankung heraus”, sagt Pofessor Desiderius Sabo von der Sportopaedie Heidelberg. Es kann jedes Gelenk betroffen sein, am Anfang sind es oft Hände und Füße. Arthritis äußert sich durch Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.

Das hilft: Wie man Arthritis bekämpft, hängt davon ab, welchen Ursprung sie hat und wie ausgeprägt sie ist – um eine genaue Diagnose vom Arzt kommen Sie also nicht herum. Geben Sie den Bakterien gar keine Chance und gönnen Sie den Gelenken stets ausreichend Bewegung.

Entzündung der Sehnenscheide:
Monotone Bewegungsabläufe (wie etwa beim Tennis) oder eine Fehlhaltung am Arbeitsplatz führen zur Überbeanspruchung der Sehne. Es entstehen Risse, aus denen sich eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden an Schulter, Handgelenk oder Ellenbogen entwickelt.

Das hilft: Ruhe ist hier die beste Medizin. Nach Absprache mit dem Arzt können auch Salben helfen. Damit es allerdings gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie nach Möglichkeit einseitige Bewegungen vermeiden und die entsprechenden Gelenke vor dem Training aufwärmen.

Bursitis:
Durch permanenten Druck auf die Ellenbogen- oder Kniegelenke (etwa durch Hinknien oder wenn Sie sich am Schreibtisch abstützen) bilden sich Schleimbeutel. Diese können sich entzünden, wenn das Gelenk weiter belastet wird. Die Stelle schmerzt, wird dick und rot.

Das hilft: “Überlastete Gelenke müssen geschont werden”, erklärt Orthopäde Sabo. Meistens reicht es, wenn der Arzt Salbenverbände und dazu entzündungshemmende Medikamente verschreibt. Wenn die Entzündung abgeklungen ist, können Sie (zunächst vorsichtig) wieder mit dem Training beginnen.

Arthrose:
Durch Fehl- oder Überbelastung verschleißen unsere Gelenke. “Dabei wird der empfindliche Knorpel abgerieben wie das Profil eines Autoreifens”, erklärt Sabo. Folgen sind Schmerzen und Steifigkeit. Der Verschleiß kann alle Gelenke treffen, meist leiden Knie und Hüfte darunter.
Das hilft: “Das Wichtigste: Gewicht reduzieren und Muskeln aufbauen”, sagt Facharzt Sabo. Je mehr Gewicht die Gelenke bewegen müssen, desto schneller verschleißen sie. Starke Muskeln stabilisieren die Gelenke. Hilft das nicht, können Medikamente eingesetzt und Krankengymnastik verordnet werden. Bewegung (Schwimmen, Radfahren) hilft vorzubeugen, genauso wichtig ist es, Fehlstellungen rechtzeitig zu korrigieren.

Gicht:
Ursache dieser Krankheit ist eine Störung des Stoffwechsels. Dabei steigt die Konzentration der Harnsäure im Blut. Es bilden sich Kristalle, die sich in Gelenken und Sehnen ablagern. Entzündungen und Schmerzattacken, die sich zunächst meist im großen Zeh bemerkbar machen, sind die Folgen.
Das hilft: “Mittelfristig müssen Sie die Ernährung umstellen”, erklärt der Experte. “Alkohol und Fleisch sollten Sie von Ihrem Speiseplan verbannen.” Grund: Beides enthält viel Purin – einen Stoff, bei dessen Abbau der Körper Harnsäure bildet. Durch den Verzicht beugen Sie zugleich der Gicht vor.

Vortrag von Elke König am 21. März 2013

Der Vortrag im Speisesaal der Klinik St. Elisabeth am Donnerstag, den 21. März um 19:00 Uhr richtet sich an alle Interessierten.

Elke König berichtet in ihrem Diavortrag von ihrer Arbeit im Waisenhaus der “Westafrican Childrens Foundation” in der Stadt Kasoa in Ghana während ihrer Einsätze im März und Dezember 2012.