Willkommen bei der Sportopaedie Heidelberg Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08:00 bis 18:00 Uhr
  Contact+49 (0) 6221 64909-0

Alshammari Faizal Seewan, Spieler der Handball-Nationalmannschaft von Kuwait erfolgreich operiert

Am 26. März 2013 wurde der Spieler der Handball-Nationalmannschaft von Kuwait, Alshammari Faizal Seewan in der Sportopaedie erfolgreich am linken Knie operiert. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung!

„Men´s Health“ 4 / 2013 Interview mit Prof. Dr. med. Desiderius Sabo über Gelenkprobleme

„Men´s Health“ 4 / 2013 Interview mit Prof. Dr. med. Desiderius Sabo über Gelenkprobleme

Arthritis:
„Die Krankheit entsteht oft aus einer bakteriellen Entzündung oder auch aus einer rheumatischen Erkrankung heraus“, sagt Pofessor Desiderius Sabo von der Sportopaedie Heidelberg. Es kann jedes Gelenk betroffen sein, am Anfang sind es oft Hände und Füße. Arthritis äußert sich durch Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.

Das hilft: Wie man Arthritis bekämpft, hängt davon ab, welchen Ursprung sie hat und wie ausgeprägt sie ist – um eine genaue Diagnose vom Arzt kommen Sie also nicht herum. Geben Sie den Bakterien gar keine Chance und gönnen Sie den Gelenken stets ausreichend Bewegung.

Entzündung der Sehnenscheide:
Monotone Bewegungsabläufe (wie etwa beim Tennis) oder eine Fehlhaltung am Arbeitsplatz führen zur Überbeanspruchung der Sehne. Es entstehen Risse, aus denen sich eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden an Schulter, Handgelenk oder Ellenbogen entwickelt.

Das hilft: Ruhe ist hier die beste Medizin. Nach Absprache mit dem Arzt können auch Salben helfen. Damit es allerdings gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie nach Möglichkeit einseitige Bewegungen vermeiden und die entsprechenden Gelenke vor dem Training aufwärmen.

Bursitis:
Durch permanenten Druck auf die Ellenbogen- oder Kniegelenke (etwa durch Hinknien oder wenn Sie sich am Schreibtisch abstützen) bilden sich Schleimbeutel. Diese können sich entzünden, wenn das Gelenk weiter belastet wird. Die Stelle schmerzt, wird dick und rot.

Das hilft: „Überlastete Gelenke müssen geschont werden“, erklärt Orthopäde Sabo. Meistens reicht es, wenn der Arzt Salbenverbände und dazu entzündungshemmende Medikamente verschreibt. Wenn die Entzündung abgeklungen ist, können Sie (zunächst vorsichtig) wieder mit dem Training beginnen.

Arthrose:
Durch Fehl- oder Überbelastung verschleißen unsere Gelenke. „Dabei wird der empfindliche Knorpel abgerieben wie das Profil eines Autoreifens“, erklärt Sabo. Folgen sind Schmerzen und Steifigkeit. Der Verschleiß kann alle Gelenke treffen, meist leiden Knie und Hüfte darunter.
Das hilft: „Das Wichtigste: Gewicht reduzieren und Muskeln aufbauen“, sagt Facharzt Sabo. Je mehr Gewicht die Gelenke bewegen müssen, desto schneller verschleißen sie. Starke Muskeln stabilisieren die Gelenke. Hilft das nicht, können Medikamente eingesetzt und Krankengymnastik verordnet werden. Bewegung (Schwimmen, Radfahren) hilft vorzubeugen, genauso wichtig ist es, Fehlstellungen rechtzeitig zu korrigieren.

Gicht:
Ursache dieser Krankheit ist eine Störung des Stoffwechsels. Dabei steigt die Konzentration der Harnsäure im Blut. Es bilden sich Kristalle, die sich in Gelenken und Sehnen ablagern. Entzündungen und Schmerzattacken, die sich zunächst meist im großen Zeh bemerkbar machen, sind die Folgen.
Das hilft: „Mittelfristig müssen Sie die Ernährung umstellen“, erklärt der Experte. „Alkohol und Fleisch sollten Sie von Ihrem Speiseplan verbannen.“ Grund: Beides enthält viel Purin – einen Stoff, bei dessen Abbau der Körper Harnsäure bildet. Durch den Verzicht beugen Sie zugleich der Gicht vor.

Vortrag von Elke König am 21. März 2013

Der Vortrag im Speisesaal der Klinik St. Elisabeth am Donnerstag, den 21. März um 19:00 Uhr richtet sich an alle Interessierten.

Elke König berichtet in ihrem Diavortrag von ihrer Arbeit im Waisenhaus der „Westafrican Childrens Foundation“ in der Stadt Kasoa in Ghana während ihrer Einsätze im März und Dezember 2012.

Vortrag von Dr. Stephan Maibaum am 7. März 2013

Der Vortrag im Fitness-Park Pfitzenmeier in Schwetzingen am Donnerstag, den 7. März um 19:00 Uhr richtet sich an alle interessierten Laien.

Was mache ich, wenn das Kreuzband reißt?

Wohin gehe ich? Muß man operieren?

Antworten auf diese und darüber hinaus entstehende Fragen zu geben, soll das Ziel des Vortrags sein.

Vortrag von Dr. Stephan Maibaum am 27. März 2013

Vortrag im Racket-Center Nußloch am 27. März um 19:00 Uhr

Die Arbeit im Alltag mit den Profisportlern erscheint vielen Außenstehenden als sehr reizvoll. Ist dem wirklich so? Die Sonnen- und Schattenseiten in der Arbeit des Sportmediziners sollen beleuchtet werden.

Im 2. Teil des Vortrags wird der Bogen gespannt werden zu der Frage, ob und wie der Otto-Normal-Verbraucher von dieser sportmedizinischen Betreuung im Hochleistungssport profitiert.

Workshop mit Dr. Jürgen Huber und Dr. Markus Weber am 15.-16. März 2013 über Kreuzbandverletzungen

Unser Kollege Dr. med. Jürgen Huber wird zusammen mit Dr. med. A. Barié eine Live-OP einer vorderen Kreuzbandplastik durchführen.
Am 16. März 2013 findet ein Vorderer-Kreuzband Cadaver-Workshop statt, bei dem Dr. med. Jürgen Huber und Dr. med. Markus Weber und weitere Kollegen als Instruktoren vertreten sind.
Ausführliches Programm siehe PDF.

Vortrag von Rainer Schrey am 20. Februar 2013

Vortrag von Rainer Schrey am 20. Februar 2013

Rainer Schrey referierte in der Sportopaedie

Das Wunder von Hoffenheim aus dem Jahr 2006, als der „Dorfverein“ nach dem Aufstieg sofort Herbstmeister der 1. Fußball-Bundesliga wurde, hatte mehrere Väter. Einer davon war fraglos Rainer Schrey. Der diplomierte Trainingswissenschaftler und heutige Athletiktrainer des Fußball-Bundesligisten Mainz 05 folgte einer Einladung von Sportopaedie-Partner Pieter Beks und referierte in den Räumen der Klinik St. Elisabeth.

Bei seinem Vortrag vor etwa 85 geladenen Gästen stellte Schrey zunächst die Aufgaben eines Athletiktrainers bei der Planung und praktischen Durchführung des täglichen Trainings vor und gewährte Einblicke in das Innenleben eines Top-Clubs der Fußball-Bundesliga. Ein ganzer Stab betreue die Spitzensportler quasi rund um die Uhr, erklärte Schrey: Trainer, Co-Trainer, Athletiktrainer, Physiotherapeuten, Ärzte, Ernährungsberater, Sportpsychologen. „Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, die Hochleistungssportler trotz der Härte der Belastungen im Fußball möglichst leistungsfähig und dennoch resistent gegen Verletzungen zu machen oder verletzte Spieler wieder an den aktiven Kader heranzuführen.“

Basis der Schrey´schen Trainingsphilosophie ist die KAD. KAD steht als Kürzel für Komplexe Athletische Dynamik. Schrey erklärt: „Fußball ist äußerst komplex und setzt sich aus vielen komplett unterschiedlichen Bausteinen zusammen.“ Je besser die einzelnen Bausteine entwickelt seien und je besser sie ineinander griffen, desto höher sei auch die Dynamik im Spiel. Die Komplexe Athletische Dynamik definiert sich aus den Bausteinen Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit, Kraft, Stabilität, und Mobilität. Schreys Credo: „Der Trick ist, wie bei einem Auto an ausgewählten athletischen Stellschrauben zu drehen, um die Gesamtleistung bei der Fahrt unter teilweise extremen Bedingungen zu erhöhen. Für den Sportler bedeutet das: Training außerhalb der Komfortzone.“

Beeindruckend an Schrey ist die Analytik, mit der er seine Trainingsmethoden entwickelt. Fundierte Statistiken zerlegen jedes Fußballspiel in kleinste Laufweganalysen. So konnte der Athletikcoach die Zuhörer mit Zahlen überraschen, die aus dem Bauch heraus wohl die meisten so nicht getippt hätten. Beispielsweise hat sich die Gesamtlaufleistung im Profi-Fußball in den letzten 30 Jahren nur unwesentlich erhöht, von im Schnitt 9,7 auf 10,5 km pro Spieler. Ganz anders sieht die Entwicklung der intensiven Laufabschnitte aus: Im Mittel, so Schrey, habe sich die Laufdistanz im Hochgeschwindigkeitsbereich bei einem Mittelfeldspieler zwischen 1983 und heute um mehr als 80 % und auf der Position des Stürmers sogar um 110 Prozent erhöht!

Mehr laufen, aber vor allem sehr viel schneller – diese Anforderung an Fußballer, die Schrey nicht nur auf den Profifußball beschränkt sieht, benötigt ein Umdenken beim Trainerstab. „Wenn ein offensiver Mittelfeldspieler im Schnitt pro Spiel 325 Meter mit Maximalgeschwindigkeit und über 1,8 km im Intensivbereich von mehr als 17 km/h zurücklegt, dann bringt ihn ein Training, das auf Jogging-Tempo von etwa 12 km/h fokussiert ist, schlichtweg nicht weiter.“ Deshalb, rät Schrey, brauche ein modernes Training eine gute Organisation: „Gute Planung definiert exakte Ziele und beschreibt einen sinnvollen Weg dorthin. Sie unterliegt einer ständigen und individualisierten Anpassung auf dem Weg zu einem höheren Leistungsniveau.“

Periodisierung und Zyklisierung des Trainings sind weitere Zauberworte des Athletiktrainers, der in seinem Vortrag immer wieder die goldene Hoffenheimer Zeit wiederaufleben lässt, etwa mit einem kurzen Video, das die sehr abwechslungsreichen Übungseinheiten der Profis eindrücklich darstellt. Er erzählt von den beiden Makrozyklen im Fußball, der Vor- und der Rückrunde, die er jeweils in Vorbereitungsphase (= aufbauende Phase), Wettkampfphase (= reduzierende Phase) und Übergangsperiode (= reduzierende Phase) aufgliedert und anhand von Beispielen erläutert. Wer mehr darüber wissen will und sich praktische Tipps, ja sogar richtige Trainingspläne abholen möchte, dem sei Schreys Buch „Die perfekte Fußballschule“ empfohlen. Es ist im Südwest-Verlag erschienen.

In diesem Fachkompendium geht Schrey ebenfalls intensiv auf zwei Themen ein, die er beim Vortrag aus Zeitgründen nur streifen konnte: Ernährung und Regeneration. „Powerfußball braucht Powerernährung“ – so bringt Schrey es auf den Punkt. Dabei nimmt er explizit Stellung zu Nahrungsergänzungsmitteln. „Ich bin ein Verfechter natürlicher Nahrungsbestandteile. Was der Körper eines Sportlers braucht, kann man ihm über natürliche, hochwertige Lebensmittel zuführen.“ Schrey gibt im Vortrag Tipps für besonders geeignete Speiseöle, den richtigen Kalorienmix aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett, und selbst die guten alten Pellkartoffeln mit Quark oder Spiegelei kommen bei ihm als günstige Nahrungsmittelkombinationen wieder zu Ehren. Rainer Schrey ist eben kein Guru, sondern ein bodenständiger, hochseriöser Fachmann, das zeigt er mit jedem seiner geschliffenen Sätze.

Kompetenz demonstriert er auch im letzten Block seines 90-minütigen Vortrags, in dem es um Regeneration geht. Es sei zumindest im Profifußball nicht mehr so, dass besser werde, wer am meisten trainiere. Viel ausschlaggebender sei der Wechsel zwischen Belastung und Erholung. Schrey: „Mehr und bessere Regeneration ist nicht nur ein Thema für den Profifußballer. Auch wer in einer Kreisligamannschaft kickt und nur 30 bis 40 Spiele pro Saison macht, kann eine ähnliche Gesamtbelastung verspüren wie ein Profi.“ Das liege am geringeren Leistungsniveau bei vergleichbarer oder gar stärkerer Ermüdung durch das Training und der zusätzlichen Belastung durch Job oder Schule. In seinem Buch gebe er viele Tipps zu regenerativen Maßnahmen, sagt Schrey, plaudert jedoch noch aus dem Nähkästchen der Mainzer Profis. Dem Cool-down, also dem Auslaufen oder auch Ausradeln (Schrey setzt seine Profis gerne nach harten Belastungen aufs Rad, um sie locker die Beine drehen zu lassen), misst er höchste Priorität bei. Bevor der Sportler dann unter die Dusche steigt und weitere regenerierende Maßnahmen beginnen, wie etwa Kaltwasseranwendungen oder Massagen, schlägt die Stunde der Ernährungsspezialisten, die spezielle Getränke reichen. Schrey nennt diese 60 Minuten nach der Belastung das „open window“, das offene Fenster zu den leeren Depots der Muskeln: Kohlenhydrate, Natrium, Magnesium, Kalium, Eiweiß und Zink werden in flüssiger Form gereicht. Der Perfektionist Schrey zeigt auch hier seine außerordentliche Qualität, wenn er betont, dass das Eiweiß einen hohen Anteil der regenerationsbeschleunigenden Aminosäuren Arginin, Lysin und Leuzin enthalten solle. Während es die Pellkartoffeln mit Quark zu höheren Weihen bringen, fällt der Deutschen liebste Frucht durch – zumindest als Regenerationsbeschleuniger. Schrey: „Wer nach der Belastung eine Banane oder gar einen Kuchen isst, hat das open window nicht genutzt, denn die Nährstoffe werden nicht schnell genug verdaut.“

Gut verdaut hat Rainer Schrey übrigens den Weggang aus Hoffenheim. Auf die Frage eines Zuhörers, ob die Hoffenheimer Misere etwas mit schlechterer körperlicher Fitness zu tun habe, reagiert er professionell und sympathisch: „Ich habe zu wenig Einblick, um mir ein Urteil erlauben zu können. Ich wünsche der TSG von Herzen, dass sie sich fangen und einen Neuanfang machen kann.“

Mancher Zuhörer mag dabei an einen von Schreys ersten Sätze des Vortrages gedacht haben: „Leistung ist planbar, allerdings unter einer Voraussetzung: Du bist gierig auf Erfolg.“

Florian Handt am rechten Knie operiert

Florain Handt wurde wegen einer chronischen Verdickung der Patellasehne am rechten Knie operiert.

Die Operation verlief erfolgreich erfordert allerdings ein Pause von 5-6 Monaten.

Florain Handt wird durch den Kollegen H. Schreiber, leitender Verbandsarzt des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) weiter betreut.

12 fache panamerikanische Meisterin operiert

Diana Marggraff wurde wegen eines traumatischen Knorpelschadens bei falsch laufender Kniescheibe am rechten Knie operiert. Sie lebt zur Zeit in Freiburg und wird durch den Kollegen H. Schreiber, leitender Verbandsarzt des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) weiter betreut.

Vortrag von Prof. Dr. med. D. Sabo am 26.9.2012

Im Rahmen der Fortbildung der Ärzteschaft Heidelberg hält unser Kollege Prof. Dr. med. D. Sabo am 26.9.2012 um 20:00 Uhr einen Vortrag zum Thema:
„Künstliche Gelenke – eine der erfolgreichsten Operationen“

Die Veranstaltungen finden in der Tagungsstätte des Max-Planck-Instituts für
Medizinische Forschung, Gerhart-Hauptmann-Str. 36, 69120 Heidelberg statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

TOP Orthopädie

  • Vortrag von Prof. Dr. med. D. Sabo am 26.9.2012 - SPORTOPAEDIE – Orthopädie, Endoprothetik und Sportmedizin in Heidelberg -
  • Vortrag von Prof. Dr. med. D. Sabo am 26.9.2012 - SPORTOPAEDIE – Orthopädie, Endoprothetik und Sportmedizin in Heidelberg -
  • Vortrag von Prof. Dr. med. D. Sabo am 26.9.2012 - SPORTOPAEDIE – Orthopädie, Endoprothetik und Sportmedizin in Heidelberg -

Einen Spitzenplatz in der FOCUS-Klinikliste wegen herausragender medizinischer Qualität in Orthopädie und Sportmedizin.