MRT (Kernspin­tomographie)

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Präzise Diagnostik ohne Strahlenbelastung

Die Kernspintomographie (MRT) erzeugt kontrastreiche Schnittbilder der jeweiligen Körperregion allein mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Während der Untersuchung entstehen dabei typische klopfende oder knatternde Geräusche.

Ein wesentlicher Vorteil: Ionisierende Strahlen (wie beim Röntgen oder der Computertomographie) kommen bei der MRT nicht zur Anwendung.

Einsatz von Kontrastmitteln

In der orthopädischen Diagnostik benötigen wir Kontrastmittel nur relativ selten. Falls erforderlich, setzen wir Präparate mit einem äußerst geringen Unverträglichkeitsrisiko ein.

Wichtige Sicherheitshinweise

Eine MRT-Untersuchung mit unserem Hochfeld-System ist bei folgenden Voraussetzungen nicht möglich:

  • Herzschrittmacher oder intrakorporaler Defibrillator
  • Frische Gefäßclips oder Stents (insbesondere an Herz- oder Hirngefäßen innerhalb der ersten sechs Monate nach Implantation)
  • Metallsplitter in kritischen Körperregionen (Gehirn, Auge, Rückenmark, Nerven- oder Gefäßnähe)
  • Innenohrimplantat (Cochlea-Implantat)
  • Metallisches Steigbügelimplantat
  • Implantierte Medikamentenpumpe

Auch wenn keine fruchtschädlichen Effekte der MRT bekannt sind, wird allgemein empfohlen, eine Untersuchung in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft nur in dringlichen Fällen durchzuführen.

In unklaren Fällen sprechen Sie uns bitte bereits vor der Terminvereinbarung darauf an.

Untersuchung bei Platzangst

Bei Angst in engen Räumen (Klaustrophobie) kann ein beruhigendes Medikament, das wir unmittelbar vor Untersuchungsbeginn intravenös verabreichen, die Anspannung zuverlässig lösen. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie im Anschluss vorübergehend nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.

Teilen Sie uns eine bekannte Platzangst daher bitte schon bei der Terminvereinbarung mit.