“Klinikleitfaden Orthopädie Unfallchirurgie” geht in die 10. Auflage

Der “Klinikleitfaden Orthopädie Unfallchirurgie” bietet Weiterbildungsassistenten und Fachärzten für Orthopädie, Unfallchirurgie, Chirurgie und Allgemeinmedizin sowie interessierten Lesern präzises und praxisnahes Wissen zu den relevanten Krankheitsbildern der Orthopädie und Unfallchirurgie – übersichtlich dargestellt und anschaulich erklärt. Auch in der 10. Auflage des erfolgreichen Leitfadens stehen die Probleme des klinischen Alltags im Mittelpunkt.

Auf über 900 Seiten widmen sich die Autoren des Leitfadens der operativen und konservativen Orthopädie, der Unfallchirurgie, der Rheumatologie, der orthopädischen Onkologie und der Pädiatrie.

Das Nachschlagewerk bietet eigene Kapitel zur Neurologie und Neuroorthopädie, Psychosomatik, Schmerztherapie, Sportmedizin, Physikalischen Therapie und bezieht auch angrenzende Themen wie Begutachtung, Orthopädietechnik und Arzneimitteltherapie in die Darstellung mit ein.

Herausgegeben und betreut wird der Leitfaden von Professor Dr. med. Steffen Breusch, MD, PhD, FRCSEd, Professor Dr. med. Michael Clarius, Dr. med. Hans Mau und Professor Dr. med. Desiderius Sabo. Die einzelnen Beiträge des umfangreichen Werkes stammen von renommierten und erfahrenen Spezialisten auf ihrem Gebiet.

Der “Klinikleitfaden Orthopädie Unfallchirurgie” richtet sich an alle, die sich mit orthopädischen und unfallchirurgischen Fragestellungen beschäftigen und dient als wertvolle und zuverlässige Wissensquelle. Das kompakte Format des Buches macht es zu einem praktischen Begleiter für den Alltag – in Klinik, Praxis oder Universität.

Mehr erfahren: Klinikleitfaden – Orthopäde Unfallchirurgie

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Abstract über die Werferschulter

Im Rahmen des Sportärztekongress ORMEDICUM in Kitzbühel referierte Dr. Stephan Maibaum über die Sportlerschulter. Das Abstract findet der Leser hier:

Die Werferschulter

Bei der Werferschulter handelt es sich um kein klar definiertes Krankheitsbild.

Bei Überkopfsportlern muss man Schulterprobleme differenziert betrachten. Die Werferschulter muss zum einen locker genug sein, um entsprechende Energie zu erzeugen, um kräftig und gezielt werfen zu können, aber auf der anderen Seite stabil genug, um Läsionen entgegenzuwirken. Durch ein immer wiederkehrendes Bewegungsmuster kommt es zur Läsion des Muskel-Kapsel-Sehnenkomplexes der Schulter.

Dabei spielt die hohe Außenrotation in Abduktionsstellung eine spezielle Rolle.

Es gibt eine Vielzahl von Sportarten, bei denen die hohe Außenrotation in Abduktionsstellung als eine normale Bewegungsamplitude angesehen werden muss, hinzu kommen aber unterschiedliche Sportgeräte.

 

Was passiert beim Werfen?

Die Schulter ist ein muskulär geführtes Gelenk. Durch die vermehrte hohe Außenrotation kommt es zu einer verringerten Innenrotation. Je größer die Außenrotation, desto größer die kinetische Energie mit der Folge einer höheren Überlastung. Letztlich muss diese Energie auch abgebremst werden, wodurch passive Stabilisatoren geschwächt und aktive Stabilisatoren übermäßig aktiviert werden können. Beim Handballwurf können Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erzielt werden, und ein durchschnittlicher Bundesliga-Handballspieler macht etwa 48.000 Wurfbewegungen pro Saison. Bei der sogenannten Werferschulter (oft auch Sportlerschulter genannt) spielen drei strukturelle und zwei funktionelle Strukturen eine wesentliche Rolle.

Diese können isoliert oder kombiniert auftreten.

Die Untersuchung erfolgt nach Erfragen des Unfallherganges, der klinischen Untersuchung sowie der sonographisch und kernspintomographischen Untersuchung.

Bei rein funktionellen Störungen müssen konservative Maßnahmen zum Erfolg führen.

Bei strukturellen Läsionen muss man schauen, um welche Struktur es sich handelt, und auch hier besteht die Option, eine dreimonatige konservative Therapie anzustreben.

Die Wahl der konservativen Therapie richtet sich auch in der Reihenfolge nach Schmerz und Funktionsstörung. Zunächst müssen diese beiden Probleme in den Griff bekommen werden, ehe ein spezielles Aufbautraining in Betracht gezogen werden kann.

Die Maßnahmen zur Schmerz- und Funktionsverbesserung sind vielfältig.

Sollte es dennoch zu einer OP kommen, muss der Sportler mit einer Sportpause rechnen, die in der Regel drei bis sechs Monate dauert.

Erfahren Sie mehr über das Schultergelenk und weitere Krankheitsbilder: mehr erfahren

 


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SPORTOPAEDIE erneut ausgezeichnet – FOCUS TOP MEDIZINER 2023

Es ist wieder soweit: Stolz darf unser Fachärzte-Team die Ehrung als FOCUS TOP MEDIZINER entgegennehmen. Unsere Experten für Sportorthopädie, Fußchirurgie und Kniechirurgie haben erneut ihre herausragende Kompetenz unter Beweis gestellt und wurden von FOCUS GESUNDHEIT auch in diesem Jahr als besonders erfahrene und versierte Fachärzte ausgezeichnet.

Doch das ist noch nicht alles! Dr. Michael Koch wurde diesmal ebenfalls geehrt, und zwar als FOCUS TOP MEDIZINER auf dem Gebiet der Schulterchirurgie. Damit komplettiert er das beeindruckende Siegel-Quartett.

Die Auszeichnung als FOCUS TOP MEDIZINER ist eine der begehrtesten im medizinischen Bereich. Seit 1995 zeichnet FOCUS GESUNDHEIT Deutschlands TOP MEDIZINER aus, um Patienten bei der Suche nach dem richtigen Arzt zu unterstützen. Dabei werden nicht nur Empfehlungen und Überweisungen von niedergelassenen Fachärzten und Oberärzten berücksichtigt, sondern auch weitere Daten wie Publikationen, Studien und Behandlungsspektrum der Mediziner in der engeren Auswahl.

Das Team der SPORTOPAEDIE Heidelberg zeigt sich begeistert und dankbar für diese besondere Anerkennung. „Wir sind überwältigt davon, diese Auszeichnung nun seit 11 Jahren zu erhalten, und möchten uns bei all unseren Kolleginnen und Kollegen bedanken, die uns empfohlen haben. Ein besonderer Dank geht auch an unsere Patientinnen und Patienten, die uns tagtäglich ihr Vertrauen schenken“, so das Team.

Über das FOCUS-Siegel

Für Patienten ist die Auszeichnung als FOCUS TOP MEDIZINER ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Suche nach dem geeigneten Arzt. Sie zeigt, dass die ausgezeichneten Fachärzte über herausragende Kenntnisse und Erfahrung in ihrem Fachgebiet verfügen und von anderen Medizinern empfohlen werden.

(Weitere Informationen dazu finden Sie hier)

Die Rhein-Neckar Löwen haben sich zum Handball-Pokalsieger 2023 gekrönt!

Im Finale des DHB-Pokals trafen sie auf den SC Magdeburg und setzten sich in einem nervenaufreibenden Siebenmeterwerfen durch. Mit diesem Sieg erringen die Löwen bereits zum zweiten Mal den begehrten Pokal.

Am Sonntag zeigten die Badener eine herausragende Leistung und besiegten den amtierenden Meister mit einem 36:34-Sieg im Siebenmeterwerfen. Die Fans in der Lanxess Arena in Köln wurden Zeugen eines denkwürdigen Finales, das in die Geschichte eingehen wird.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Löwen von Teamarzt Dr. Stephan Maibaum und dem gesamten Team der SPORTOPAEDIE.

Schulterschmerzen? Tipps vom Experten!

Am vergangenen Wochenende fand im Racket Center Nußloch ein Vortrag zum Thema „Wenn die Schulter schmerzt!“ statt. Dr. med. Michael Koch, Orthopäde und Unfallchirurg der SPORTOPAEDIE Heidelberg, referierte über Verletzungen der Rotatorenmanschette und deren Therapiemöglichkeiten.

Die Rotatorenmanschette ist eine wichtige Gruppe von Muskeln und Sehnen, welche die Schulter stabilisieren und beweglich machen. Verletzungen können durch verschiedene Ursachen wie Überlastung, Verschleiß oder plötzliche Bewegungen entstehen und zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und sogar zum Verlust der Schulterfunktion führen.

Dr. Koch erklärte, dass konservative Behandlungen wie Physiotherapie und Schmerzmedikation in vielen Fällen helfen können, die Beschwerden zu lindern und die Schulterfunktion wiederherzustellen. In schwereren Fällen kann jedoch eine Operation notwendig sein.

 

🎥 Hier geht’s zum Vortrag von Dr. Michael Koch

ℹ️ Hier erfahren Sie mehr zur Behandlung der Rotatorenmanschette.

 

Der Vortrag war Teil der Vortragsreihe „ZAP-Gesundheitslinien Wissen wirkt“ und bot den Zuhörern wertvolle Einblicke und Ratschläge zur Prävention und Behandlung von Schulterschmerzen.

Dr. Koch betonte, dass es wichtig sei, frühzeitig medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um langfristige Schäden zu vermeiden.

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