24. Radtreff Rhein-Neckar

Am 25. Juli war es wieder soweit: Knapp 400 Rennradfahrer fuhren in gemeinschaftlichen Trikots 116 Kilometer für den guten Zweck. Wie jedes Jahr unterstützte die SPORTOPAEDIE den Radtreff tatkräftig. Aktiv mit dabei waren Dr. Joachim Weber und Dr. Markus Weber.

Gestartet wurde im Racket Center Nußloch. Von dort fuhren die Teilnehmer durch den „Kleinen Odenwald“ und Haag, Schwanheim, Reichartshausen und Kraichgau. Über Sinsheim ging es nach Eppingen, wo die Gemeinschaft herzlich zur Mittagspause auf dem Gartenschaugelände empfangen wurde. Anschließend wurde die Fahrt fortgesetzt, über Rohrbach am Gießhübel, Elsenz und Wiesloch zurück nach Nußloch.

Dort fand die Veranstaltung mit einer traditionellen Pastaparty im Racket Center ihren Ausklang.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern sowie den ehrenamtlichen Helfern, Polizisten und Rettungskräften für die gelungene Veranstaltung in toller Atmosphäre bedanken und freuen uns auf das 25. Jubiläum im nächsten Jahr!

 

Quelle: https://www.radtreff-rhein-neckar.de/

4. Heidelberger Arthrosetag

Arthrose betrifft den Großteil der Bevölkerung. Glücklicherweise stehen heutzutage zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um dem Gelenkverschleiß Herr zu werden. Seit Jahren arbeitet die SPORTOPAEDIE Heidelberg mit dem St. Josefskrankenhaus Heidelberg zusammen. Gemeinsam erstellen wir individuelle Behandlungskonzepte für alle Gelenkproblematiken, lindern die Schmerzen unserer Patienten und verbessern nachhaltig ihre Lebensqualität.

Um Ihnen einen Eindruck von unseren innovativen ärztlichen und physiotherapeutischen Therapieansätzen zu vermitteln, möchten wir Sie herzlich zum 4. Heidelberger Arthrosetag einladen.

Lauschen Sie den spannenden Vorträgen unserer erfahrenen Fachärzte Prof. Dr. Desiderius Sabo, Dr. Markus Weber, Dr. Joachim Weber und Dr. Michael Koch. Erfahren Sie alles Wissenswerte rund um organische und künstliche Gelenke und genießen Sie anregende Gespräche während der Kaffeepause und des Mittagsimbisses.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Wann?
Samstag, 11. September 2021
10-13 Uhr

Wo?
Louise von Marillac-Schule (Krankenpflegeschule)
St. Josefskrankenhaus Heidelberg
Kaiserstraße 23, 69115 Heidelberg

Anmeldung:
info@st.Josefskrankenhaus.de oder 06221 526-946.

 

Die Teilnehmerzahl ist durch die Pandemie begrenzt. Gerne können Sie der Veranstaltung auch über unseren Livestream beiwohnen.

Bitte beachten Sie: Die Teilnahme vor Ort ist nur unter Einhaltung der 3G-Regel möglich (geimpft, genesen oder getestet)!

> zum Programm

Künstliches Sprunggelenk mit sehr guten Ergebnissen!

Bei schwerem Knorpelverschleiß/Arthrose des oberen Sprunggelenkes lässt sich mit den neuen Sprunggelenk-Prothesen ein sehr gutes funktionelles und langfristig haltbares Ergebnis erzielen! Die neuen zementfreien Gelenke lassen sich höchst präzise platzieren; in der Nachbehandlung ist ein rascher Übergang zur Vollbelastung möglich.

Voraussetzungen sind stabile Band- und Achsenverhältnisse. Prof. Sabo empfiehlt Ihnen, eine fachgerechte Untersuchung und Beratung beim Spezialisten nicht zu verzögern!

10 Jahre in Folge: SV Sandhausen bleibt in der 2. Liga!

Der SV Sandhausen startet im Juli zum zehnten Mal in Folge in der 2. Liga. Darauf ist die SPORTOPAEDIE Heidelberg – vor allem Mannschaftsarzt Dr. Nikolaus Streich – sehr stolz.

Die letzte Saison war schwer für die gesamte Mannschaft und hatte viele Höhen und Tiefen. Trotz Corona-Quarantäne, Verletzungen und Niederlagen haben die Jungs vom SVS durchgehalten und einen wahnsinnigen Teamgeist an den Tag gelegt. Den Klassenerhalt haben sie sich damit redlich verdient!

Wir freuen uns auf die neue Saison und gratulieren unserer Mannschaft ganz herzlich zum zehnten Jubiläum!

Dr. med. Stephan Maibaum zu Gast beim Löwen-Podcast #1team1podcast

Seit vielen Jahren steht Dr. med. Stephan Maibaum den Rhein-Neckar-Löwen als Mannschaftsarzt mit seinem Fachwissen zur Seite. Nun war er in der 36. Ausgabe des Handball-Podcasts der Rhein-Neckar-Löwen #1team1podcast zu Gast.

In dem etwas mehr als einstündigen Interview mit Kevin Gerwin spricht er unter anderem über den Stand bei den aktuell verletzten Löwen-Spielern, wie er Mannschaftsarzt bei den Löwen wurde und welchen Einfluss Corona auf die Verletzungen der Spieler hat.

Außerdem erzählt er von seinen Aufgaben als Mannschaftsarzt, typischen Handballerverletzungen, die Sporttauglichkeitsuntersuchung bei Neuverpflichtungen und verrät sein schönstes Erlebnis mit der Mannschaft.

Die ganze Ausgabe des Handball-Podcasts der Rhein-Neckar-Löwen gibt es hier. Der Löwen-Podcast erscheint alle zwei Wochen und ist auf verschiedenen Streaming-Plattformen zu finden.

(Quelle: Rhein-Neckar-Löwen / Artikel)

Grenzenloser Jubel: MLP Academics sind ProA-Meister 2021!

Nach 36 Jahren gelingt MLP Academics nicht nur der Aufstieg: Sie sind Gewinner der Meisterschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga! Die Heidelberger Basketballer spielten am Sonntag gegen die Giants Leverkusen. Es war ein spannendes und gleichzeitig unvergessliches Spiel.

Das gesamte Team der SPORTOPAEDIE Heidelberg sagt “HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH” – wir freuen uns allesamt für euren Sieg. Auch Dr. Markus Weber – Mannschaftsarzt der Heidelberger Korbjäger – freut sich über die Meisterleistung des Teams.

Die Pokalübergabe der ProA BARMER 2. Basketball-Bundesliga können Sie sich in voller Länge hier ansehen.

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Abb: Das Medical Team der MLP-Academics um Dr. Markus Weber

Golf = Gesundheitssport? – Dr. Stephan Maibaum klärt auf

Das Golfspielen erfreut sich einer großen Beliebtheit, hat jedoch auch mit Klischees zu kämpfen. Warum das so ist, für wen das Golfen infrage kommt und was es dabei aus sportorthopädischer Sicht zu beachten gilt, erklärt Ihnen Dr. Stephan Maibaum in unserem heutigen News-Beitrag.

 

Grundsätzliches zum Golf

Bei einer Golfrunde können 18 Löcher gespielt werden, wobei etwa 100 bis 200 Schwünge erfolgen – je nach Handicap des Spielers. Währenddessen wird eine Strecke von etwa 8-10 km zurückgelegt. Die Golftasche, in der die Ausrüstung des Spielers enthalten ist, wiegt etwa 10-15 kg.

Die Frage, ob es sich bei Golf um ein Spiel oder einen Sport handelt, scheidet die Geister. Die Antwort ist dabei abhängig vom Spielniveau und den Rahmenbedingungen. Wird die Golftasche bspw. getragen oder nutzt der Spieler einen Buggy? Wird die Golfrunde zu Fuß absolviert oder mit einem Kart?

Feststeht: Egal ob Sie es ruhig angehen oder Vollgas geben, das Golfen wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus.

 

Vorteile des Golfs

  • Kognitive Schulung des Gehirns
  • Förderung der Herzkreislauftätigkeit
  • Positiver Einfluss auf das Immunsystem durch Bewegung an frischer Luft
  • Mentale Entspannung durch Ambiente und Golfpartner
  • Aufgrund der körperlichen Belastung und des Beanspruchungsprofils empfehlenswert zur Prävention diverser Verletzungen und Erkrankungen
  • Auch für Patienten mit künstlichen Gelenken geeignet

Wichtig ist jedoch wie bei jeder Sportart, dass einige Dinge beachtet werden, um sich vor akuten Verletzungen sowie chronischen Über- und Fehlbelastungen zu schützen.

 

Die Grundlagen sollten Anfänger unbedingt von einem ausgebildeten und versierten Golflehrer erlernen. Außerdem müssen wir uns vor Augen halten, welche Bereiche des Bewegungsapparats für einen guten Golfschwung zusammenarbeiten müssen: Das Schulter-Arm-System, das Becken und der Rücken. Professionelle Golfer leiden häufig unter Beschwerden der Handgelenke und Schultern, während jüngere Spieler zu Schwierigkeiten mit der Rückenmuskulatur und Anfänger zu jedem erdenklichen Problem neigen.

Um möglichst viel Spaß am Golfen zu haben und von den genannten Vorteilen zu profitieren, ohne dass Beschwerden wie der Golfer-Ellenbogen drohen, möchten wir Ihnen deshalb einige Tipps an die Hand geben.

  • Technik und Equipment: Ein zu festes Halten des Griffes oder ein zu dicker Griff kann bspw. zu Problemen am Ellenbogen führen. Anfänger sollten sich deshalb von einem erfahrenen Golflehrer schulen und anleiten lassen sowie Rat zur richtigen Ausrüstung einholen.
  • Orthopädische Voruntersuchungen: Viele Golfeinsteiger sind über 40. Es kann sein, dass bereits degenerative Veränderungen der Bandscheiben und/oder Gelenke vorliegen, die jedoch noch nicht zum Vorschein gekommen sind und erst durch den Sport Beschwerden machen würden. In vielen Fällen können wir das Auftreten ebendieser verhindern, indem z. B. ein Patient mit X-Beinen Einlagen bekommt, bevor er mit dem Golfen beginnt. Ähnliches gilt für jugendliche Anfänger bis ca. 13 Jahre. Gerade im Alter von Wachstum und Reifung kann der Körper Fehlstellungen hervorragend kompensieren. Sind die Wachstumsfugen der Knochen erst einmal geschlossen, ist es meist zu spät.
  • Arztbesuch bei anhaltenden Beschwerden: Übt der Körper eine ungewohnte Tätigkeit aus, können Begleiterscheinungen wie bspw. Muskelkater auftreten. Bessern sich solche Symptome jedoch im Laufe einer Woche nicht, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Fazit

Golf stellt grundsätzlich eine Freizeitgestaltung dar, die sich bei korrekter Ausübung und mit dem richtigen Equipment positiv auf Ihre Gesundheit auswirkt und in der Intensität an Ihre individuelle Person anpassen lässt. Anfänger sollten die Grundlagen unbedingt durch einen professionellen Golflehrer erlernen. Bei Einsteigern unter 14 sowie über 40 Jahren ist ein orthopädischer Check vorab sinnvoll, um eventuelle Fehlstellungen bzw. bislang asymptomatische degenerative Erkrankungen festzustellen und zu behandeln.

Das RadPath-System – Dr. Michael Köcher

Mit Crowd-Knowledge schneller zur richtigen Therapie – Dr. Michael Köcher informiert über das RadPath-System

In der SPORTOPAEDIE Heidelberg setzen wir nicht nur auf eine moderne technische Ausstattung und innovative Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, sondern auch auf den Austausch mit anderen Experten.

Eine besonders effektive Methode der interaktiven Diagnostik in der Muskuloskelettalen Radiologie stellt das RadPath-System dar.

Dr. Michael Köcher steht bereits seit 2018 darüber im engen Kontakt mit anderen Fachärzten für Radiologie aus dem gesamten Bundesgebiet. Worum es sich dabei handelt und welchen Vorteil das für unsere Patienten hat, verraten wir Ihnen in unserem heutigen News-Beitrag.

 

Was ist das RadPath-System?

Das RadPath-Forum ist eine digitale Plattform von der Deutschen Gesellschaft für Muskuloskelettale Radiologie (DGMSR) zum Austausch von Bildern und Informationen zwischen MSK-Radiologen. Ziel ist es, komplexe und nicht eindeutige Fälle aus der täglichen Praxis gemeinsam zu erörtern.

 

Wie funktioniert das RadPath-Forum?

Die Mitglieder präsentieren im Forum besonders interessante, lehrreiche oder unklare Gelenk- und Skelettbefunde. Gemeinsam werden Diagnosen, Differentialdiagnosen und Anregungen für weiterführende Untersuchungen sowie Therapiemöglichkeiten diskutiert.

 

Vorteile für unsere Patienten

Da zahlreiche Experten an der Diagnosestellung mitwirken, fließen langjährige Erfahrungen unterschiedlicher radiologischer Kollegen in die Beurteilung ein, wodurch abschließend Diagnosen oft schnell und präzise gestellt werden können. Auf zusätzliche Kontrolluntersuchungen kann dadurch häufig verzichtet und eine spezifische Therapie zeitnah eingeleitet werden.

Dr. Köcher sagt dazu in einer aktuellen Publikation der DGMSR: „Für mich ist die Teilnahme immer zielführend gewesen, ob ich nun selber Fallbeispiele gepostet oder zu Fällen anderer Kollegen Stellung genommen habe. Dadurch hat sich mein differentialdiagnostisches Spektrum deutlich erweitert und mir zusätzliche Sicherheit in der täglichen Diagnostik vermittelt.“

 

(Quelle: DGMSR)

Fit durch den Lockdown und die Zeit danach – Dr. Maibaum & Dr. Beks im RNZ-Interview

Die aktuelle Situation hindert viele Menschen an der Ausübung ihrer sportlichen Aktivitäten. Zwar dürfen Amateursportler im Moment in Kleingruppen trainieren, aufgrund steigender Fallzahlen könnte der Sport-Lockdown jedoch bald wiederkehren. Währenddessen sind Ball- und Ski-Sport zum größten Teil unmöglich zu realisieren und mit den Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus in Einklang zu bringen.

Im RNZ-Interview erläutern Dr. Stephan Maibaum und Dr. Pieter Beks, Mannschaftsärzte der Rhein-Neckar Löwen und des SV Sandhausen, wie Sportler – ob Freizeit-, Amateur- oder Profisport – sich fit halten und auf die Zeit nach der Pandemie vorbereiten können.

Ein individuelles Ausdauertraining ist auch unter den aktuellen Auflagen zur Kontaktvermeidung möglich, reicht jedoch nicht aus. Für eine gute Vorbereitung auf die nächste Saison ist ein funktionelles Training ebenso essenziell. Wichtig ist dabei, nicht von null auf hundert zu starten, sondern die Intensität langsam zu steigern, um Verletzungen vorzubeugen.

Mobilisation, Kräftigung und Tiefensensibilisierung sind die drei Säulen der Prävention. Die Prävention, also die Vorbeugung von Verletzungen und Erkrankungen, wird immer wichtiger. Durch ein gutes Aufwärmprogramm vor dem Training, wie bspw. das 11+ der FIFA, können typische (Fußball-)Verletzungen vermieden werden. Eine gute Aufwärmung sollte vor jedem Training durchgeführt werden und ausreichend Zeit in Anspruch nehmen. „Dies ist jedoch nicht immer der Fall“, berichtet Dr. Maibaum. „Viele bereiten sich oft nur halbherzig vor oder man sieht Pseudo-Übungen.“

Um Verletzungen vorzubeugen, ist außerdem eine ganzheitliche Betrachtung des Athleten seitens der Ärzte wichtig. Hat jemand bspw. X-Beine, besteht ein höheres Risiko, einen Kreuzbandriss zu erleiden. In diesen Fällen – oder auch um die Knie-Funktion nach einer Verletzung bzw. OP wiederherzustellen – kann das Rehabilitationsprogramm Stop-X helfen, welches eine große Auswahl geeigneter neuromuskulärer Übungen enthält.

Des Weiteren müssen Mediziner stets auf dem neuesten Stand der Entwicklungen sein. Durch den Lockdown kommt es zum Beispiel häufiger zum Läuferknie, auf welches wir bereits in einem News-Beitrag sowie unserem Artikel rund um das Thema Knie näher eingegangen sind. Die damit einhergehenden Schmerzen an der Knie-Außenseite können durch unterschiedliche Ursachen auftreten. Dazu zählen bspw. zu starke Belastung, Fehlstellungen, das Schuhwerk und der Laufstil. „Wir müssen uns also fragen“, sagt Dr. Maibaum dazu: „Liegt ein strukturelles oder ein funktionelles Problem vor? Gibt es also Schäden oder eine Störung, die ein Gelenk dazu verleitet, Probleme zu machen?“ Nur so kann die auslösende Ursache gefunden und behoben werden.

Beim Joggen könnte dies bedeuten, die Schrittlänge zu verkürzen. „Kürzere und schnellere Schritte sind besser, damit das Becken nicht abkippt“, erklärt Dr. Maibaum. Dr. Beks rät: „Physiotherapeuten sind der richtige Ansprechpartner, mit ihnen kann man Übungsprogramme ausarbeiten.“

Eine zentrale Rolle bei der Prävention von Sportverletzungen spielen die Rumpf- und Rückenmuskulatur. Diese sind aufgrund ihrer Rolle als Kraftüberträger von entscheidender Bedeutung für die Kernstabilität. Besonders die Rückenmuskulatur baut jedoch schnell ab, vor allem, wenn man in gebeugter Haltung im Homeoffice arbeitet.

Gerade für Menschen mit Beschwerden ist Heidelberg 8 , ein einfaches und effektives Programm aus acht Übungen in acht Minuten zur Stärkung von Hüfte und Rücken, empfehlenswert.

 

(Quelle: RNZ – Artikel “Sport im Lockdown“)

Weniger OPs, mehr Prävention – wie Patienten vom Spitzensport profitieren

Heidelberg ist eine Hochburg der Sportmedizin. Die daraus resultierenden Vorteile werden all unseren Patienten zuteil. In einem Interview mit dem Olympia-Magazin beantworten Dr. Pieter Beks und Dr. Stephan Maibaum aktuelle Fragen zur Behandlung und Prävention der häufigsten Verletzungen sowie zu neuen Entwicklungen in Spitzensport und Medizin. Dabei kristallisiert sich bezüglich der operativen Therapie vor allem eines heraus: Weniger ist mehr. „Heute gibt es nur noch OPs bei massiver Instabilität oder Begleiterscheinungen am Knorpel“ erklärt Dr. Beks. Außenbandverletzungen waren bspw. bis in die 90er-Jahre die häufigste Ursache für eine OP, bis Studien ergaben, dass die konservative Therapie bessere Ergebnisse erzielt.

Auch beim Knie, dem Spitzenreiter für Verletzungen, gab es bemerkenswerte Fortschritte in der Technik. Während für eine Kreuzband-Operation früher große Schritte gemacht wurden, arbeiten wir heute mit der gewebeschonenden Schlüsselloch-Technologie. Daraus resultiert, dass Patienten schneller wieder mobilisiert und belastet werden können. Knorpelschäden können heutzutage mit einer Transplantation körpereigener Zellen behandelt werden. Forschungen zur schnelleren Heilung von Muskelverletzungen laufen bereits.

Von diesem stetigen medizinischen Fortschritt profitieren alle Patienten der SPORTOPAEDIE Heidelberg. Denn innovative Methoden aus dem Spitzensport der Rhein-Neckar-Region werden in unsere Routine-Versorgung aufgenommen. So können auch Nicht-Sportler ihren Nutzen aus modernsten Methoden und Geräten ziehen.

Entscheidend ist damals wie heute und auch in Zukunft die ganzheitliche Betrachtung des Patienten. Wir schauen uns nicht nur die Probleme an, sondern suchen vor allem nach der Ursache. Gerade bei Spitzensportlern spielen Faktoren wie die Ernährung und die Psyche eine zentrale Rolle. Ihre Gesundheit ist ihr Kapital. Lange Ausfallzeiten können sie sich nicht leisten. Die Haltung zu Operationen ist deshalb zunehmend kritischer geworden, die Prävention von Verletzungen und Erkrankungen wird immer wichtiger.

Im Interview gehen Dr. Beks und Dr. Maibaum auch auf die aktuelle Lage ein. Wegen des Lockdowns beschränken sich Ball- und Ski-Sportverletzungen derzeit auf ein absolutes Minimum. Dafür kommt vermehrt das Läuferknie vor, auf welches wir in unserem letzten News-Beitrag sowie unserem ausführlichen Artikel rund um das Kniegelenk näher eingegangen sind.

 

(Bildquelle: Qlympiamagazin 2021 / Preview)